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Plötzlich zuckerkrank – und jetzt?

15. März 2019

Typ-2-Diabetes kommt schleichend. Betroffene spüren die hohen Zuckerwerte in der Regel nicht. Wenn der Arzt die Krankheit feststellt, ist das für viele ein Schock. Doch dieser kann auch dabei helfen, aktiv zu werden, informiert die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe.

„Es ist ganz normal, dass man geschockt ist und den ungebetenen Gast nicht gleich willkommen heißt“, erklärt Psychologe Professor Dr. Bernhard Kulzer vom Diabetes Zentrum Mergentheim. Schließlich handelt es sich bei Typ-2-Diabetes in den meisten Fällen um einen Zufallsbefund. Viele Menschen haben im Vorfeld keinerlei Beschwerden und auf einmal das: Man ist krank.

Dass die Diagnose mit negativen Gefühlen einhergeht, könnte dem Psychologen zufolge sogar Vorteile haben: Emotionen können dabei helfen, etwas anzupacken, etwas zu verändern. So entpuppt sich die Zeit nach der Diagnose oft auch als idealer Zeitpunkt für eine Schulung. Hier bekommt man wichtige Informationen und viele Antworten auf seine Fragen. „Zudem setzt man sich in modernen Schulungen auch emotional mit der Krankheit auseinander“, so der Experte. Etwa mit der Frage: Ist Diabetes eine schlimme oder eine leichte Erkrankung? Wenngleich dies jeder für sich etwas anders einschätzt, macht Psychologe Kulzer Mut: „Immerhin ist Diabetes eine Erkrankung, die ich selbst steuern kann und auf die ich Einfluss habe.“ Wer gleich ein paar Kilogramm abnimmt, habe sogar die Chance, die Krankheit zurückzudrängen.

Doch nicht jeder kann den ersten Schock in Tatendrang umwandeln. Für diese Menschen zählt neben den Informationen und Anregungen, die man in einer Schulung bekommt, laut Kulzer auch das Gespräch mit anderen Betroffenen. „Jede Form des Austauschs über die Erkrankung ist sinnvoll, weil man sich dadurch mit sich und seiner Erkrankung auseinandersetzt“, so der Experte der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Man erfährt, wie andere die Krankheit bewältigen, was ihnen hilft und wie sie sich motivieren können. Auch nach der Schulung gibt es Möglichkeiten zum Austausch – etwa in klassischen Selbsthilfegruppen oder in speziellen Diabetes-Blogs.

Quelle: https://keilberg-apotheke-schneeberg.de/mitteilung/Pl%C3%B6tzlich_zuckerkrank_%E2%80%93_und_jetzt%3F

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