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Lösung für Lieferengpässe ist gefragt

15. Dezember 2020

Steht ein Medikament bei der Rezepteinlösung nicht zur Verfügung, kann es in der Apotheke unter bestimmten Bedingungen gegen ein wirkstoffgleiches Präparat ausgetauscht werden. Die Arzneimitteltherapie wird dadurch nicht beeinträchtigt. Damit aus kurzfristigen Liefer- keine dauerhaften Versorgungsengpässe werden, arbeitet die Apothekerschaft auf europäischer Ebene eng zusammen. Bei der internationalen Konferenz „Medicines shortages: Giving up? Finding solutions!“ am 1. Dezember 2020 haben Politiker, Beamte, Manager und Apotheker darüber diskutiert, wie sich die Arzneimittelproduktion unter hohen Umwelt-, Sozial- und Qualitätsstandards wieder zurück nach Europa holen lässt. Seien Sie sicher: Wir bleiben für Sie dran!

Lieferengpässe bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln haben stark zugenommen: Im ersten Halbjahr 2020 hat sich allein in Deutschland die Zahl der nicht verfügbaren Arzneimittel auf 12,1 Millionen Packungen erhöht. Das sind 68 Prozent mehr Ausfälle als im 1. Halbjahr 2019 – und fast so viele wie in den Jahren 2017 (4,7 Millionen) und 2018 (9,3 Millionen) zusammen.

Diese Zahlen gehen aus einer Auswertung hervor, die das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände vorgelegt hat. Dabei handelt es sich jeweils um rezeptpflichtige Medikamente, die Krankenkassen per Rabattvertrag für ihre Versicherten vorgesehen hatten. ,„Nicht nur Blutdrucksenker, Magensäureblocker oder Schmerzmittel, sondern auch Medikamente gegen Depressionen, Epilepsie oder Parkinson sind von Lieferengpässen betroffen. Die Apotheker in ganz Europa betreiben großen Aufwand, um ihre Patienten mit gleichwertigen Präparaten zu versorgen“, sagt ABDA-Vizepräsident Mathias Arnold.

Für Millionen betroffener Patienten in ganz Europa brauche es künftig eine europäische Lösung. Hier sei die neue Arzneimittelstrategie der Europäischen Kommission ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Arnold weiter: „Wie sensibel die Arzneimittelversorgung auf Produktionsausfälle, Exportstopps oder Logistikprobleme in Asien reagiert, hat uns die erste Welle der Corona-Pandemie gezeigt. Um die Produktion in Europa zu stärken, braucht es einen europäischen Ansatz, der unsere gemeinsamen Qualitäts-, Sozial- und Umweltstandards gegenüber Handelspartnern in aller Welt konsequent vertritt. Im Inneren muss Brüssel jedoch allen Mitgliedstaaten genug Raum bei Gesundheitspolitik und Sozialrecht lassen, um die Subsidiarität für regionale und lokale Lösungen zu gewährleisten.“

Quelle: https://keilberg-apotheke-schneeberg.de/mitteilung/L%C3%B6sung_f%C3%BCr_Lieferengp%C3%A4sse_ist_gefragt

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