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„Ich hab‘ Rücken!“

15. Januar 2019

In Anbetracht der Häufigkeit, mit der sich das Kreuz bemerkbar macht, sind Rückenschmerzen ein wahres Volksleiden. Kein Wunder bei unserer Lebensweise. Sitzen wir doch viele Stunden vor dem Computer, ziehen oft den Fernsehsessel dem Sportstudio vor und essen zu reichhaltig. Was sich für den Rücken tun lässt, verrät die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe.

Die Wirbelsäule hält uns aufrecht und gleichzeitig einiges aus. Doch wenn man sie zu stark belastet oder einseitig strapaziert, protestiert sie. Es gibt über 500 verschiedene Ursachen von Rückenschmerzen. Darunter dürften Muskelverspannungen und Fehlhaltungen zu den häufigsten zählen. Etwa vierzig Prozent der Nacken- und Schulterverspannungen gehen auf das Konto von Konflikten, Angst, Überforderung und anderen Stresskomponenten.

Daneben spielt es eine wichtige Rolle, wie jemand mit seinen Schmerzen umgeht. Wer seine Beschwerden bagatellisiert, Haltung bewahren und in Konfliktsituationen Rückgrat beweisen will, der verkrampft noch mehr. Genauso falsch ist es bei akuten Rückenschmerzen, sich zu schonen und möglichst allen Aktivitäten aus dem Weg zu gehen. Das Gegenteil stimmt, wie Schmerztherapeuten stets aufs Neue betonen. Wer unter Kreuzschmerzen leidet, dem raten sie, sich viel zu bewegen und seine Rückenmuskulatur gezielt aufzutrainieren, um Rückfällen vorzubeugen.

Meist verschwinden plötzlich auftretende Rückenschmerzen von selbst, auch dann wenn man sie nicht behandelt. Hält die Pein mehrere Tage an, braucht der schmerzgeplagte Patient vor allem eins ˗ und das möglichst rasch: eine schnelle, ausreichend starke und anhaltende Schmerzlinderung. Sind die Beschwerden leichterer Natur, helfen Schmerzmittel aus der Apotheke wie Paracetamol, Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Naproxen oder Diclofenac. Lässt sich der Schmerz auf diese Weise nicht ausreichend eindämmen, verordnet der Arzt stärkere Schmerzmittel oder spritzt sie.

Bei Warnsymptomen für spezielle Wirbelsäulenleiden kommt diese sogenannte konservative Therapie an ihre Grenzen. Dann kann mitunter eine Operation erforderlich sein, um betroffene Wirbelsäulenabschnitte zu entlasten und zu stabilisieren. Zudem gilt es, Druck von eingeengten Nervenfasern zu nehmen. Welches Verfahren im Einzelfall am besten hilft, ist mit dem behandelnden Arzt zu besprechen.

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Quelle: https://keilberg-apotheke-schneeberg.de/mitteilung/%E2%80%9EIch_hab%E2%80%98_R%C3%BCcken%21%E2%80%9C

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